Ein Krieg, der einen fassungslos zurück lässt und so viele Opfer gefordert hat.
Eine Heldin, die alles gibt. Eine Zeit, die nie wiederholt werden darf!
Die Frauen jenseits des Flusses von Kristin Hannah ist ein Meisterwerk.
Aber erst mal, um was geht es?
Frances, von ihren Kameraden liebevoll Frankie genannt, wächst behütet in den 60 er Jahren in Kalifornien auf, ist ein Mädchen aus gutem Hause und ihre Zukunft ist eigentlich schon vorherbestimmt- heiraten, Kinder bekommen und einen Haushalt führen. Aber Franckie möchte mehr, möchte was gutes tun, über sich hinauswachsen. Nach einem großen Schicksalsschlag meldet sie sich freiwillig als Krankenschwester in den Vietnam, wo gerade ein schrecklicher Krieg herrscht. Dort wächst sie über sich hinaus, gibt alles und verliert so viel. Als sie Jahre später in ihre Heimat zurück kehrt, erlebt sie eine Welt, die sie sich nicht vorstellen konnte, muss sich mit ihrem eigenen Schicksal auseinandersetzen und sich fragen, wo sie eigentlich hin gehört
Diese Geschichte ist zwar fiktiv, beruht aber auf den tatsächlichen Ereignissen des Vietnam Krieges. Die Opferzahl ist nicht auszusprechen.
Das Schicksal unserer Protagonistin ist nicht in Worte zu fassen. Dieses Buch ist recht emotionslos geschrieben und aus der Erzählperspektive. Die einzelnen schlimmen Ereignisse hätten meiner Meinung nach gar nicht anders erzählt werden können als mit einer gewissen Distanz, da man es sonst nicht ertragen hätte. Ein historisch unglaublich gut recherchierter Roman mit einer tollen Protagonistin, Freundschaft, Kameradschaft, Loyalität und Liebe. Absolute Leseempfehlung