»Sarkar zeigt, wie ein Künstler des Schlachtens an der Logik des Marktes zerbricht. Das ist zugleich Kapitalismuskritik und eine Satire auf den Geniekult. Das allein macht 'Ochsenkopf' lesenswert. Hinzu kommt die stilistische Klasse. Mal heiter, mal verstörend verbindet Sarkar den Stoff mit überraschend sinnlichen Bildern. « Tim Felchlin, SRF Kultur, 03. 08. 26
»Sarkar schreibt einen drastischen und stilistisch großartigen Debütroman über das Schlachten. Seine Einsichten sind heute wichtiger denn je er sucht nicht mit der Lupe nach Motivation oder Moral seiner Figuren, sondern nimmt das Filetiermesser und schneidet aus der Lebensgeschichte des Rensing sehr sauber genau das heraus, was es braucht, um den Wandel des Kapitalismus am Beispiel eines kleinen Betriebs auf dem Land zu zeigen. « Christian Baron, der Freitag, 30. 07. 26
»So was habe ich noch nicht gelesen! Völlig irre, durchgeknallt, verrückt und absolut genial geschrieben! Es ist böse, es ist scharfsinnig, es hat Tiefgang faszinierend Ein Buch, das man nicht vergisst! « Dora Heldt
»Sarkar legt ein konzentriertes Debüt vor, das aus dem Metzgerhandwerk weit mehr macht als ein bloßes Milieuporträt. Seine körperlichen Bilder strotzen vor rauer Poesie Der Autor verhandelt fast beiläufig und doch unübersehbar die großen konsumkritischen Fragen: Wie kann Qualität, die ihren Preis hat, in der heutigen Marktlogik bestehen? Warum ist es vielen Kunden gleichgültig geworden, was sie sich einverleiben? . . . Ohne ein Gramm überflüssigen Fetts. « Stefan Fischer, dpa, 26. 07. 26
»Sarkar schafft es, dem blutigen Fleischhauergewerbe viel Poesie abzugewinnen . . . Mit dem jungen Rensing hat er eine Hauptfigur geschaffen, die in ihrer Ambivalenz aus Rohheit und Zärtlichkeit, Abstoßung und Hingabe ein würdiger Nachfahre des Fleischers Oskar ist, dem Ödön von Horváth in den 'Geschichten aus dem Wiener Wald' einen Platz in der Weltliteratur verschafft hat. Und er hat es mit Sicherheit geschafft, dass nach der Lektüre dieses Buches niemand mehr Faschiertes einkauft, ohne es sich zuvor wirklich gut zu überlegen. « Wolfgang Huber-Lang, APA, 26. 07. 26
»Sarkar pariert die wichtigsten Stücke von Rensings Geschichte mit gut geschärfter Klinge und präpariert die sinnlichsten Details seines Erzählmaterials heraus. So gelingt es ihm, erstaunlich viel Welt, viel Gesellschaft in dieser nicht einmal 180 Seiten umfassenden Geschichte eines einzelnen scheiternden Mannes unterzubringen . . . Ein lesenswertes und lehrreiches Debüt, nicht nur für Fleischesser. « Julia Schröder, SWR Kultur, 19. 07. 26