Ein wunderbarer Auftakt einer schönen Lesereise
Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Emma auf die schottische Isle of Skye zu Verwandten, die sie kaum kennt und trifft dort auf den geheimnisvollen Calum, der sie ebenso anzieht, wie er sie auf Abstand hält. Was ihn umgibt, hat mehr mit alten schottischen Sagen zu tun, als Emma zunächst ahnt.Der Einstieg ist ruhig und wirkt anfangs vertraut, doch genau darin liegt der Reiz: Marah Woolf nimmt sich Zeit für Stimmung, Sehnsucht und eine Liebe, die nicht sein soll. Die neblige Kulisse und der keltische Mythos heben das Buch angenehm von üblicher Fantasy ab, und je weiter man liest, desto stärker zieht die Geschichte an, bis zu einem Ende, das sofort nach dem nächsten Band verlangen lässt.Ein warmer, verschlingbarer Slow-Burn-Auftakt für alle, die atmosphärische Romantasy mögen. Man merkt dem Debüt seine kleinen Ecken an, aber das Herz stimmt.