Séraphine vermisst Hayo, sie möchte nur noch schlafen. »Das ist eigentlich alles«, notiert sie. Aber Fühlen und Denken lassen sich nun mal nicht abschalten, auch wenn ihr die »Wirklichkeit« ziemlich verschlossen erscheint, und mit den Erinnerungen klopft auch die Gegenwart an Séraphines Tür, lässt sie wieder aus dem Fenster schauen. Was ist angeboren? Was ist angelernt? Was aufgezwungen? - Die Antworten halten sich gut verborgen, doch Séraphine merkt, dass sie weder ihren Humor noch ihren Willen verloren hat. Und so beginnt sie, sich selbst zu entwerfen, ohne Hayo, für eine Reise mit leichtem Gepäck: »Ich bin aus dem Holz geschnitzt, aus dem die Träume sind. «