"Der Meisterdieb" von Michael Finkel hat mich besonders an den Passagen fasziniert, in denen die Diebstähle selbst beschrieben werden. Es ist beeindruckend, mit welcher Dreistigkeit Stéphane Breitwieser in vielen Situationen vorging: tagsüber Kunstwerke zu stehlen, oft in vollen Museen, ohne dabei entdeckt zu werden.Persönlich hätte ich auf die psychologischen Analysen von Breitwiesers Persönlichkeit sowie auf die Rückblicke in seine Kindheit verzichten können, doch das ist nur meine subjektive Meinung. Vermutlich haben mir diese Abschnitte weniger gut gefallen, weil einfach die Parts über die Diebstähle so fesselnd waren.Negativ muss man leider die Druckqualität erwähnen: ich hatte zwei Bücher in der Hand, bei beiden war die Schrift auf mehreren Seiten immer wieder unscharf und etwas verschwommen. Das wird hoffentlich bei späteren Auflagen korrigiert, denn diese Passagen waren sehr anstrengend zu lesen.FazitEin tolles Buch. Die Geschichte liest sich packend und spannend wie ein Krimi.