Oscar Wilde: Ein Granatapfelhaus. Vier Kunstmä rchen: Der junge Kö nig / Der Geburtstag der Infantin / Der Fischer und seine Seele / Das Sternenkind
Lesefreundlicher Groß druck in 16-pt-Schrift
Groß format, 210 x 297 mm
Berliner Ausgabe, 2021
Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken
A House of Pomegranates. Erstdruck 1891. Hier in der Ü bersetzung von Wilhelm Cremer, Berlin, Neufeld und Henius, 1922.
Inhaltsverzeichnis:
Ein Granatapfelhaus.
Der junge Kö nig.
Der Geburtstag der Infantin.
Der Fischer und seine Seele.
Das Sternenkind.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Ü ber den Autor:
1854 in Dublin als zweites von drei Kindern eines bekannten Augenarztes und einer Schriftstellerin geboren, lä sst sich Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde nach dem Literaturstudium in Dublin und Oxford in London nieder. Der schlagfertig humorvolle Freimaurer entwickelt sich zu einem berü hmt berü chtigten Skandalautor, genieß t seinen schlechten Ruf als Dandy und pflegt einen extravaganten Auftritt in samtenen Kniebundhosen mit Seidenstrü mpfen. Er wird gehä ssig karikiert und zugleich fü r seine Bonmots gefeiert. 30-jä hrig heiratet der inzwischen weltberü hmte Dichter die wohlhabende und bildschö ne Kinderautorin Constance Mary Loyd, mit der er zwei Sö hne haben wird. 1895 zettelt der Vater seines langjä hrigen Liebhabers Lord Alfred Douglas einen Prozess wegen der damals schwer bestraften Homosexualitä t gegen ihn an, der ihn fü r zwei Jahre ins Zuchthaus bringt. Die menschenverachtenden Haftbedingungen in Isolation und Dunkelheit mit harter Zwangsarbeit ruinieren seine Gesundheit. Nach seiner Entlassung lebt er verarmt, vereinsamt und krank in Paris. Am 30. November 1900 stirbt mit Oscar Wilde ein charismatischer Reprä sentant der Dekadenz und eine der schillerndsten Figuren des viktorianischen Englands. 1917 schreibt Alfred Kerr ü ber Oscar Wilde » Seine langsame Hinrichtung bleibt der letzte Akt des Mittelalters. «