"Der literarisch eigensinnigste Autor, der den Echos des Bürgerkrieges nachlauschte, ist Rafael Chirbes. (. . .) In diesem Herbst kann man ihn noch einmal neu entdecken: in einem erstmals auf Deutsch erscheinenden Tagebuch. Vor allem aber in den Romanen seiner monumentalen 'Spanien-Trilogie', mit der Chirbes literarisch die bleiernen Jahrzehnte von Krieg und Diktatur durchmisst. Und um es gleich vorwegzuschicken: Die deutschen Übersetzungen von Dagmar Ploetz sind phänomenal. Gesättigt von spanischem Lokalkolorit, formen sie Chirbes klangvoll raue, lyrische Prosa im Deutschen auf einmalige Weise nach."Jan Wilm, republik. ch
"Bei Chirbes lernt man, wie dieses Land roch und schmeckte, welche Hoffnungen und Ängste seine Bewohner bewegten, welche lebenswichtigen, unausgesprochenen Gesetze neben den geschriebenen galten."Georg M. Oswald, Süddeutsche Zeitung
"Feinfühlig gewinnt Chirbes aus den Fragmenten einzelner Lebensgeschichten Historie, gesellschaftliche Panoramen, Stimmungsbilder von großer Überzeugungskraft, Manifestationen des Zeitgeistes in Momentaufnahmen."Katharina Döbler, Die Zeit