Ausgehend vom Wiener-Weimarer Schulenstreit der deutschen Staatsrechtslehre entwickelte Eric Voegelin (1901-1985), später Gründer der "Münchener Schule" der Politikwissenschaft, einen existenzialistisch geprägten relegi-onspolitologischen Ansatz als Ausweg aus der von ihm empfundenen Sackgasse der positivistisch-demokratischen Staatstheorie Hans Kelsens und der totalitären politischen Theologie von "Freund-Feind" Carl Schmitts.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Von Kelsen über Schmitt zu Voegelin
1 Staatslehre- und Methodenstreit zwischen Kelsen und Schmitt
2 Gott, Staat und Souveränität - Kelsens Kritik an der "politischen (Staats-)Theologie"
3 Menschlicher Allmachtswahn als Antichrist Schmitts Positivismuskritik
4 Voegelins "politische Religionen" als Kritik an Kelsen und Schmitt
5 Rezeption
Eric(h) Voegelin: Die politischen Religionen
Totalitarismustheorie gegen Kelsen und Schmitt
1 Voegelin im Kontext der Totalitarismusforschung
a) Schwierige Rezeption
b) Voegelin - Arendt - Popper: Politische Philosophie am Rand der Totalitarismusforschung
2 Die "politischen Religionen" im Spannungsfeld von Kelsen und Schmitt
a) Kelsens Rechtspositivismus
b) Schmitts politische Theologie
c) Voegelins Kritik an Kelsen und Schmitt
Anhang
Duisburger Politologie und ihr Meister der Politischen Theorie: Persönliche Erinnerungen an den Voegelin-Schüler und Religionspolitologen Claus-E. Bärsch (1939-2020 )
Abkürzungsverzeichnis
Textnachweise
Autorenhinweis