»Die Schulden mögen noch so erdrückend, eine Erkrankung noch so fatal, das Leben noch so verkorkst sein den Eltern, in Sonderheit der Mutter zuzumuten, den Leichnam des eigenen Sohnes in Empfang zu nehmen, ist vielleicht das größte intergenerationale Tabu . . . Robert Menasse nun konfrontiert die Hauptfigur seiner neuen Novelle Die Lebensentscheidung mit diesem Gedankengang. Dass und wie er es tut, zeugt von einer schriftstellerischen und intellektuellen Größe . . . « Konstantin Sakkas, DIE WELT
»Für alle, die verstehen wollen, wie persönliche Schicksale und große Politik miteinander verwoben sind, und die einen tieferen Einblick in die Herausforderungen des europäischen Projekts gewinnen möchten, ist Die Lebensentscheidung eine unverzichtbare Lektüre. « Sven Trautwein, Frankfurter Rundschau
»Robert Menasse, der grosse schreibende Europäer, hat sich mit dieser witzigen, sanften, tollkühnen Novelle selbst übertroffen. « Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag
»Robert Menasse erzählt in Die Lebensentscheidung eine brillant verknappte Geschichte über Abschied und Tod, Familie und die EU. « Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
»[Menasse erzählt] mit feinem, oft trockenem Humor, mit liebevoll bösen Beobachtungen . . . « Martin Oversohl, Heilbronner Stimme
»Wie Robert Menasse dieses Versteckspiel zweier Menschen, die einander so nahe stehen (und so ähnlich sind), beschreibt, das ist grandios und trotz aller Tragik oft komisch. « Brigitte Schwens-Harrant, Die Furche
»[Der Protagonist] will nicht vor seiner Mutter sterben. . . . Ein . . . Wettlauf, von Menasse mitgroßer lakonischer Könnerschaft inszeniert . . . « Ronald Pohl, Der Standard
». . . selbst füreuropamüde Leser [wäre es] ein Versäumnis, Menasses Novelle nicht zu lesen. « Lothar Schröder, Rheinische Post
»Falls eine EU-Norm für unter die Haut gehende Prosa in Planung sein sollte bei dieser Novelle könnte sie Maß nehmen. « Wolfgang Schneider, SWR
» Die Lebensentscheidung ist eine tragikomische Abwicklung einstiger Hoffnungen. Die Gattungsentscheidung beweist ein weiteres Mal Menasses literarisches Händchen. In dieser an Altersromanen reichen Saison hat er schon jetzt den Vogel abgeschossen. « Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur
»[Menasse] gelingt, was literarisch zum Schwierigsten überhaupt gehört: kluger Witz, der das Aussichtsloseste raffiniert einhüllt und einen herzhaft zum Lachen bringt. « Friederike Gösweiner, Die Presse
»Die ebenso erhellende wie feinfühlige Schilderung der Mutter-Sohn-Beziehung gehört zum Besten, was Robert Menasse jemals geschrieben hat. « Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten
». . . mit Wendungen . . . , die eine bestürzende Intensität haben. « Wolfgang Huber-Lang, Salzburger Nachrichten
»[Menasse] gelingt eine kompakte, kunstvoll gebaute Erzählung darüber, wie europäische Geschichte, politische Überzeugung und familiäre Bindungen in einem einzelnen Leben aufeinanderprallen . . . « Martin Oversohl, all-in. de
». . . auf dem engen Raum einer Novelle läuft er als Erzähler zur Hochform auf. « Sebastian Fasthuber, Falter