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Produktbild: Venexia | Stefan Hilden
Produktbild: Venexia | Stefan Hilden

Venexia

Hinter den Kulissen von Venedig

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Buch (gebunden)
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Eine Reise zu einer bekannten Unbekannten. Zu einer verborgenen Stadt, zu unbekannten Orten und versunkener Schönheit: Venedig.
»Ea morte de Venexia, xe anca morta mia. «Wenn Venedig stirbt, so sterbe auch ich. Wenn die Rede auf Venedig kommt, denken wir an die schöne, morbide Stadt im Meer. Aber was sich auf den ersten Blick darbietet, ist meist nur die Fassade - eine Maske. Wir übersehen allzu leicht, dass Venedig ein Organismus ist, der lebt, atmet und sich ständig verändert. Der Fotograf und Grafikdesigner Stefan Hilden hat die blinden Flecken unserer Venedig-Wahrnehmung aufgespürt. In seinem Bildband zeigt er, wo die Zeiten vorübergezogen sind und ihre Spuren hinterlassen haben, träumende Orte, deren Bestimmung verloren gegangen ist, deren nächstes Leben sich aber auch schon vorbereitet. Wir begegnen den Wächtern dieser Orte. Menschen, die den Übergang begleiten, die hier leben und arbeiten, vor und hinter den Kulissen. Wir gehen an Orte, an denen sich jene versammeln, denen diese Kulisse fremd geworden ist. Die an neuen Orten ein neues, alternatives, kreatives und sehr venezianisches Leben erfinden. Durch die Mitarbeit im venezianischen Künstlerkollektiv »Organico«, über persönliche Kontakte und Freundschaften war es Stefan Hilden möglich, Fotos des alten, geheimen, unbekannten und neuen Venedig zu machen. Eine Reise hinter die Kulissen. Eine Reise nach Venexia.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
15. April 2021
Sprache
deutsch
Untertitel
Hinter den Kulissen von Venedig. 1. Auflage. mit farbigen Abbildungen. 28, 5 cm / 28, 5 cm / 2, 2 cm ( B/H/T ).
Auflage
1. Auflage
Seitenanzahl
204
Autor/Autorin
Stefan Hilden
Illustrationen
mit farbigen Abbildungen
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Abbildungen
mit farbigen Abbildungen
Gewicht
1574 g
Größe (L/B/H)
285/285/22 mm
ISBN
9783866746336

Portrait

Stefan Hilden

Stefan Hilden, geboren 1967, lebt und arbeitet als Fotograf in München. Seine Fotografien der Serie »buio« befassen sich mit dem Wirken der Gruppe Organico und wurden in Feltre/Italien ausgestellt. »Anatomie der Städte« befasst sich mit der Stadt als Organismus, »exodus art« portraitiert Künstler und dokumentiert ihre Verdrängung.

Pressestimmen

»Venedig mal anders dieser zu oft missbrauchte Satz trifft bei diesem Buch auf jeder der 180 Seiten zu. «Karsten Koblo, Lovelybooks. de, 19. April 2021

»Fotograf Stefan Hilden offenbart die Seele der Lagunenstadt. «Andreas Burkert, Drive & Style, 3. April 2021

»Stefan Hilden leistet exzellente Überzeugungsarbeit und lässt Venedig ( ) erstrahlen. «Karsten Koblo in: Aus-erlesen. de, 19. April 2021

»Hilden war mit seiner Kamera hinter den Kulissen von Venedig und lässt einen staunend zurück. «Buchkultur, 2/2021

»Kraftvolle Bilder, die ( ) im Alltag der Venezianer entstanden sind. «Stefan Fischer in: Süddeutsche Zeitung, 29. April 2021

»Seine Aufnahmen durchweht Trauer, Vergänglichkeit, aber auch das pralle Leben, erholsame Ruhe und Freude. «Merkur, 4. Mai 2021

» Venexia ist eines der ungewöhnlichsten Fotobücher über Venedig: komponiertaus zwölf packenden, sehr subjektiven Fotoessays. «Marc Peschke in: Luxemburger Wort, 29. April 2021

»Ein völlig neuer ( ) Blick auf die Stadt der Träume! «Edgar Schichtl in ekz Bibliotheksservice, 7. Juni 2021

»Ein nachdenklicher Bildband über das Leben hinter den Kulissen von Venedig. «Frau im Leben, 07/21

»Bestechende Bildersymphonien ( ) Stefan Hilden erweist sich in seinem faszinierend gestalteten Venedig-Band als Meister der dezenten Fototechnik. «Ulf Heise in: MDR Kultur, 19. Juni 2021

»Fotos voller Traurigkeit, aber auch voller Zuversicht, voller Leid und voller Freude mystisch, berührend, anders. «Christina Mondolfo: Wiener Zeitung, 25. Juni 2021

»Außergewöhnliche, von allen Klischees befreite und manchmal ein wenig geheimnisvolle Venedig-Fotografien«n-tv. de, 4. Juli 2021

»Hilden sucht Bilder jenseits des Tourismus. Erstaunlich, wie fündig er wird. «Marc Peschke in: mare, 1. Juni 2021

»Dieser Bildband zeigt ( ) einen hoffnungsvollen Wandel hin zu einem anderen Venedig. «Schwäbische Zeitung, 02. 09. 2021

»Bilder eines anderen Venedigs. Der Fotograf Stefan Hilden schaut hinter die bröckelnden Fassaden der Touristenstadt und zeigt uns seine stillen Orte. «Clever reisen, 4/21

»Hilden wirft in diesem opulenten Bildband einen Blick hinter die Kulissen Venedigs, der zu einer kleinen Flucht aus dem Alltag verhilft das ideale Geschenk, auch an sich selbst! «Freizeit pur, 12/2021

Besprechung vom 09.06.2022

In geräumigen Häusern leben

Vielleicht sollte es ein europäisches Gesetz geben, dass es verbietet, venezianische Straßenkatzen zu fotografieren. Vor allem beim Trinken aus kleinen, am Gassenrand herumstehenden Schälchen. Aufnahmen von zwischen Pfützen umhertrippelnden Tauben könnten ebenso untersagt werden. Auch Fotos von an rohen Ziegelwänden lehnenden Fahrrädern. Man könnte es das "Anti-Banalisierungs-Gesetz" nennen. Oder die "Anti-Trivialisierungs-Verordnung". Auf solch schräge Gedanken kann man kommen, wenn man den vorliegenden Fotoband durchblättert, der in seinem Titel ein Venedig "hinter den Kulissen" verspricht. Genau dieses Venedig suchen die Gäste der Serenis

sima seit dem späten achtzehnten Jahrhundert, als die Stadt aufhörte Republik zu sein, und der Prozess der Profanierung und Musealisierung begann. Zugleich ist der Anspruch dieses Buches und seiner Fotografien fast rührend; und wirkliche Naivität ist immer bezaubernd. Tatsächlich gibt es nicht nur Belanglosigkeiten. Einige Fotos - es sind wenige - sind das, was Fotos ja auch durchaus sein dürfen - schlicht schön. Unscharf, nebensächlich, irgendwie aquarellene Schnappschüsse, die etwas mit der Idee von Venedig, denn in der Wirklichkeit existiert solch eine Stadt schon seit Langem nicht, zu tun haben könnten. Der Rest, und gut gemeint ist wie immer schlecht gemacht, ist ein Griff in die tiefsten Tiefen der Floskelkiste. Die Texte sind auch trotz ihrer Knappheit nicht lesbar; fast schon Satire. "Es gibt sie: die stillen Oasen in Venedig", ist hier zu lesen. Wir sind im Garten einer "amerikanischen Besitzerin". Und dann kommt ein Satz, der ebenso platt ist wie dieser Bildband: "Das dazugehörige Haus ist geschmackvoll eingerichtet und geräumig." Venedig wird, und das ohne jeden Zweifel, allein schon wegen des Klimawandels irgendwann im Meer versinken. Manchmal mag man das nicht unbedingt bedauerlich finden. üte

"venexia - Hinter den Kulissen von

Venedig" von Stefan Hilden. Zu Klampen

Verlag, Springe 2021. 204 Seiten, zahlreiche Farbfotos. Gebunden

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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Von Anonym am 04.05.2021

Bella Venexia - Faszination und Ästhetik des Verborgenen und des Verfalls

Ich liebe Fotografie, die nicht gestellt, sondern echt und unverfälscht ist, verborgene, nicht touristische Orte und nicht zuletzt Italien, ganz besonders La Serenissima. In dieser Stadt habe ich erst vor zwei Jahren eine Woche die Nebengassen und nicht touristischen Viertel erforscht. Daher hat dieser Bildband mich sofort gereizt. Auf stolzen 207 Seiten schafft es der Autor und Fotograf Stefan Hilden ein Venedig zu zeigen, das nicht dem Klischee entspricht, den Kitschpostkartenaufnahmen mit Gelati, Gondeln, Tauben, blauen Himmel und Markusplatz. Gezeigt wird Venexia - die verborgenen Ecken, Plätze des Verfalls, die nicht von Touristen überschwemmt werden, sondern vom Aqua Alta, oder von Müll, preisgegeben dem Verfall und Zahn der Zeit. Nichtsdestotrotz haben diese Bilder ihre eigene Ästhetik, sind anrührend und nachdenklich machend zugleich. Auch Künstler werden in ihren Werkstätten bei der Arbeit gezeigt, es sind Schlüssellocheinblicke, die man sonst nicht gewinnt, gerade in einer touristischen Stadt wie Venedig. Lesenswert ist auch der Begleittext. Spontan hätte ich gesagt, es handelt sich um Lost Places, doch der Autor stellt klar, dass es sich nicht um verlorene Orte sondern Orte des Übergangs handelt. "Orte, die ihre ursprüngliche Bestimmung verloren haben und auf ihre nächste Transformation warten. Es sind stille, träumende Orte." Venexia ist ein besonderer Bildband und genauso wie die gezeigten Orte mehr als einen Blick wert. Faszinierend, auch etwas traurig stimmend, aber von einer ganz besonderen Ästhetik. Absolut sehens- und lesenswert.
LovelyBooks-BewertungVon chiara2018 am 04.05.2021
Faszinierend, auch etwas traurig stimmend, aber von einer ganz besonderen Ästhetik.
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