Beethoven, Shakespeare, Johann Strauss und die Lügen, die wahrer sind als jede Chronik: literarische Erzählkunst zwischen Musik, Botanik und Geschichte.
Was geschieht, wenn ein tauber Komponist unwissentlich den Boogie-Woogie erfindet? Wenn ein westfälischer Schelmenbaron ein Konzert des beliebtesten Musikers seiner Zeit zum Flohzirkus macht? Wenn ein Schauspieler in seinem Wahn mit Ovid am Schwarzen Meer verschmilzt?
Thomas Eicher verwebt in neun virtuosen Erzählungen historische Fakten mit dreisten Erfindungen zu einem
literarischen Schatzkästchen,
das gleichermaßen bildet und berauscht. Vom barocken Tonfall über die Wiener Moderne bis zur skurrilen westfälischen Provinz wechselt der Stil so geschmeidig wie ein Walzer im Dreivierteltakt. Der
dokumentarische Anhang
legt offen, wo die Wahrheit endet und die Legende beginnt.
Ein Buch für alle, die Bildung und Unterhaltung nicht als Gegensätze begreifen.
Musik als Erzählmotor
Von Beethovens letzter Klaviersonate bis zu Richard Strauss' Wiener Fieberträumen
Natur und Bühne
Shakespeares Garten als politische Allegorie, der Rombergpark als Schauplatz verbotener Liebe
Fakten und Fiktion
Quellennachweise und Zeittafeln enthüllen das raffinierte Spiel mit der Wahrheit
Theatrale Herkunft
Ursprünglich verfasst für Erzählkonzerte und Spaziergänge, nun erstmals als Buch