Ich bin Ulrich Seeckt, geboren 1952. Beruflich war ich unter anderem Fluglotse, Radaroperator, Fahrdienstleiter und Betriebsleiter im ÖPNV. In diesen Jahren ging es oft darum, Menschen sicher durch komplexe Situationen zu führen, aufmerksam zu bleiben und auch dann Ruhe zu bewahren, wenn gerade niemand eine Gebrauchsanweisung für die Lage beigelegt hatte.
Heute beschäftige ich mich mit anderen Räumen: mit Glauben, Zweifel, Kirche und der Frage, was Menschen trägt, wenn einfache Antworten nicht mehr reichen. Dabei interessieren mich besonders die Stellen, an denen das Offizielle und das Menschliche nicht ganz deckungsgleich sind. Dort beginnt oft das Nachdenken. Und manchmal auch der Trost.
Ich schreibe für Menschen, die nicht fromm nicken möchten, nur weil etwas kirchlich klingt. Für Kirchennahe, Kirchenferne, Suchende und Zweifelnde. Für alle, die spüren, dass Glaube mehr sein kann als Gewohnheit - und Kirche mehr als Apparat, Ärgernis und Zuständigkeit.
Meine Texte verbinden persönliche Erfahrung, theologische Neugier und einen trockenen Humor, der den Glauben ernst nimmt, ohne ihn steif werden zu lassen. Mich interessieren Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt. Manchmal reicht schon das ehrliche Fragen, damit wieder etwas Licht in den Raum fällt.
Weitere Texte und fortlaufende Gedanken veröffentliche ich auf Patreon:
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