Was, wenn die größte Liebesgeschichte aller Zeiten eigentlich eine Geschichte über Hass ist?
Vor rund 430 Jahren schrieb Shakespeare über zwei Menschen, die sich liebten und an einer Welt zerbrachen, die ihre Liebe nicht zuließ.
Romeo und Julia.
Montague und Capulet.
Liebe und Hass.
Und ein Ende, das bis heute niemand vergisst.
Eine Tragödie in fünf Aufzügen, die mit einem Prolog beginnt und uns direkt hineinzieht in die Feindschaft zweier Familien und die heimliche Liebe ihrer Kinder.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum diese Geschichte nach mehr als vier Jahrhunderten noch immer funktioniert. Weil sich Menschen verlieben, Familien streiten, Vorurteile zerstört werden und Liebe manchmal gegen eine ganze Welt ankämpfen muss.
Die armen Opfer unserer Zwistigkeiten. (letzter Aufzug/Seite 111)
Dieser Satz aus dem letzten Aufzug fasst für mich noch einmal alles zusammen. Denn Romeo und Julia sind nicht nur Opfer ihrer tragischen Liebe, sie sind Opfer eines Hasses, den sie selbst nie geschaffen haben.
Und diese wunderschöne Schmuckausgabe macht aus einem Klassiker auch optisch ein kleines Schmuckstück.
Zart, edel und mit einem Einband, der schon beim ersten Anblick Lust macht, Shakespeare wiederzuentdecken.
Romeo und Julia vor über 400 Jahren geschrieben und noch immer mitten ins Herz.
William Shakespeare
Romeo und Julia
aus dem Englischen von August Wilhelm von Schlegel
Verlag : Anaconda