Dummheit ist kein Randphänomen mehr. Sie sitzt nicht nur am Stammtisch, sie kommentiert in sozialen Netzwerken, entscheidet in Unternehmen, wählt, bewertet, empört sich und wird allzu oft toleriert, entschuldigt oder sogar gefeiert. Dieses Buch ist eine schonungslose Analyse einer Gesellschaft, die Dummheit nicht mehr benennt, sondern duldet. Mit großer Klarheit und spürbarer Wut beschreibt die Autorin, wie dumme Meinungen salonfähig wurden, warum "der Klügere gibt nach" ein fataler Irrtum ist und wie soziale Medien Dummheit nicht nur sichtbar, sondern lukrativ machen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Dummheit kostet Zeit, Geld, sozialen Zusammenhalt und gefährdet demokratische Strukturen.