Zu Beginn erstmal eine Triggerwarnung: In dem Buch geht es um jegliche Art psychischer und physischer Gewalt!!! Wer Probleme damit hat, sollte die Finger von dem Buch lassen!!! Wenn ich "jegliche Art" sage, meine ich das auch so!!!"Uns erwartet hier ein literarisches Meisterwerk. "Bighead" von Edward Lee kann locker mit Goethes und Schillers größten Werken mithalten. Diese Liebesgeschichte ist perfekt für einen romantischen Abend mit seinen Liebsten.¿" Sarkasmus off.¿Ich würde ja jetzt mit einer kurzen Einführung in die Geschichte anfangen, aber hier gibt es so ziemlich kaum eine. Ein Buch voller sinnloser, aneinandergereihter Gewaltdarstellungen.Von Bighead selber erfahren wir kaum etwas, bzw. er kommt eher selten im Buch überhaupt vor. Stattdessen begleiten wir die nymphomanische Jerrica und die seltsame Charity auf ihrer Reise in Charitys hinterwäldlerische Heimat. Zwischendurch lernen wir Dick und Balls (ja, die heißen echt so¿) kennen: zwei Vergewaltiger und Mörder, die auch nichts anderes machen.Auch der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, da er immer mal wieder wechselt, je nachdem, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Das macht das gesamte Buch noch zäher zu lesen, als es ohnehin schon ist.Ich sage es immer wieder und jetzt nochmal: Entweder schreibt Lee ein absolutes Meisterwerk oder einen Haufen Schrott. Dies ist eher letzteres.Ich gebe hier keine Leseempfehlung; nur wer auf ein Buch ohne Sinn und nur mit Gewalt steht, für den ist es das Richtige.¿ Mir persönlich fehlt einfach die Story und die Tiefe.