Ich lese sehr gerne Bücher mit jugendlichen Protagonisten, die ihre erste Liebe finden. Das war auch der Grund, weshalb ich mich für dieses Buch entschieden habe. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben. Es ist mir leichtgefallen, mich einzufinden und darin abzutauchen. Max und Jordan waren mir sofort sympathisch. Beide haben ihre Päckchen zu tragen. Max mit seinem Vater, dessen geistiger Horizont nicht über seine Witze hinaus zu ragen scheint und Kevin. Jordan mit seiner Mutter. Was da alles zu Vorschein kommt ist heftig.Die Food Truck Idee finde ich originell. Ich mag, wie Max und Jordan miteinander umgehen und sich (ganz langsam) dabei näherkommen. Was ich schwierig fand, waren die Freunde. Im alltäglichen Umgang konnte ich Max?Freunde nur bedingt und Jordans Freundinnen überhaupt nicht leiden. Die Mädels waren einfach nur grenzüberschreitend. Zwischendurch habe ich oft überlegt, ob Jugendliche heutzutage wirklich so miteinander reden und umgehen und beschlossen, dass ich wohl doch zu alt für dieses Buch bin. Gegen Ende wird das aber nochmal bewusst thematisiert, was mit ein wenig damit versöhnt hat. Insgesamt habe ich "The Music of What Happens:" aber gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.