Ein maskiertes Gesicht, eine zerstörte Existenz, und Reykjavík versinkt im Schatten der Vergangenheit ein Islandkrimi, der unter die Haut geht. Im nebligen Reykjavík wird das Leben von Kommissar Sigurður Óli jäh aus der Bahn geworfen. Ein brutaler Überfall, eine Frau zwischen Leben und Tod, und plötzlich führen alle Spuren in die Abgründe der Stadt: Erpressung, Schulden, dunkle Geheimnisse und eine Vergangenheit, die nie ruht. Während Sigurður Óli zwischen Swinger-Partys, gescheiterten Beziehungen und dem eisigen Schweigen der Nacht ermittelt, stößt er auf einen Fall, der ihn an seine Grenzen bringt. Die Straßen der Hauptstadt sind kalt, doch die Gier, Angst und Verzweiflung brennen wie Feuer. Hinter verschlossenen Türen kämpfen Menschen um ihre Würde und um ihr Leben. Was als scheinbar banale Erpressung beginnt, entwickelt sich zu einer verstörenden Jagd auf einen Täter, der mehr als nur eine Schuld zu verbergen hat. Arnaldur Indriðason zieht die Leser in einen Sog aus Schuld und Vergeltung, in dem jeder Schritt auf dünnem Eis geschieht. Für alle, die den düsteren Sog von Jo Nesbø oder die beklemmende Atmosphäre der besten Nordic Noir-Krimis lieben, ist dieser Islandthriller ein Muss. Wer einmal in die Schatten von Reykjavík blickt, wird sie so schnell nicht wieder vergessen.