Schade um den Stoff, die Story hätte gut werden können, wenn ich sie hätte nachvollziehen können.
Schade um den Stoff, die Story hätte gut werden können, wenn ich sie hätte nachvollziehen können.Inhalt: Helena hat ihre Mutter verloren, bei einem Feuer in einem Wald, von dem sie selber entstellende Narben im Gesicht davongetragen hat. In Silent Creek will sie neu anfangen, am College studieren, bei ihrem Großvater leben und mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herausfinden.Doch Silent Creek ist alles andere als normal. Die Menschen sind misstrauisch, feinden Helena zum Teil offen an und auf dem College wird sie sogar von ihrem Collegepaten direkt versetzt und bekommt keine Hilfe. - Ihr Name ist mit irgendeiner alten Sache behaftet, von der sie nichts weiß, wofür sie jetzt aber irgendwie gerade stehen muss.Das, was Helena über sich und ihre Mutter herausfindet, gefällt ihr nicht und zieht sie selber in einen verrückten Strudel aus Magie und Gefahr. Sie muss viel lernen, macht teilweise sehr seltsame Erfahrungen und muss sich am Ende einer unfairen Prüfung stellen.Mein Leseerlebnis: Was hat mich geritten, dieses Buch zu kaufen? Da steht doch schon auf dem Cover was von Liebe ... ich habe Schlimmes befürchtet, mich aber doch daran gewagt. Allerdings hat sich die Story dann als vieles erwiesen. Es fing alles recht interessant an. Die Protagonistin, Helena, hatte in der Vergangenheit wohl einiges durchgemacht und vieles nicht verdaut. Sie hat ihre Macken, Ecken und Kanten und ihre Zelte in der alten Heimat abgebrochen, um nach Silent Creek zu gehen, dort bei ihrem Großvater zu leben und auf dortige College zu gehen.Doch dann werden die Ereignisse wirklich stark undurchsichtig. Helena wird bedroht, von einem Seemann, der sie eigentlich gar nicht kennt. Sie wird von ihrem Collegepaten hängen gelassen, nur um dann in einer gemeinsamen Vorlesung eine völlig unsinnig Ansage zu machen. - Irgendwie hatte ich hier den Eindruck, dass sowohl mit den Leuten aus Silent Creek etwas nicht stimmt, als auch mit Helena.Der Großvater, auch so eine komische Type. Still, unordentlich und seltsam fristet er scheinbar ein Einsiedlerleben. Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass er Helena eigentlich eine große Hilfe sein könnte, wenn er nur wirklich aus sich raus könnte.Dass in der Handlung Magie im Spiel ist, bekommt wirklich jeder mit. Allerdings habe ich weder die Magie, noch das System verstanden. Durch dieses Unverständnis habe ich sicherlich einige interessante Fakten komplett überlesen und mir somit das Verstehen noch schwerer gemacht.Helena jedenfalls, scheint auch ein magisches Wesen zu sein. Sie beherrscht das Element Feuer, wird irgendeiner Prüfung unterzogen, wo aber nie so richtig klar war, ob sie sie bestanden hat, oder eben nicht. - Am Ende wurde sie irgendwie in eine Höhle verschleppt und macht dort eine Art Kampf durch. Zwar auf der einen Seite ihr Großvater aus sich heraus kommt, aber der Rest war für mich komplett unsinnig.Am Ende bleibt unklar, ob Helena das überlebt oder ob sie sterben muss. Es wird lediglich ein komplett sinnfreier Zusammenhang zum Prolog gezogen, der mir zwar rein vom Verstand her gut erschien, aber für die Story hat er wohl, hier am Ende, auch keine Bedeutung mehr.Fazit: Die Autorin und auch die Dilogie waren mir im Vorfeld kein Begriff, als ich das Buch gekauft habe. Es war seinerzeit im Angebot über einen Newsletter, der Bücher anzeigt, welche von Verlagen oder Autoren selber gerade vergünstigt angeboten wird. - Ich dachte mir, dass es irgendwie interessant sein könnte, und habe nach dieser Lektüre aber beschlossen, dass ich dem zweiten Band hier keine weitere Chance geben werde.Die Ausdrucksweise war schon auf ihre Art originell und hat auch glaubhaft gewirkt. Allerdings hatte ich immer wieder das Gefühl, einen ersten Band verpasst zu haben. Es wird mit Begriffen um sich geschmissen, mit einer geheimnisvollen Sprache, die unverständlich und mir komplett unbekannt waren. - Das hat den Lesefluss immer wieder unterbrochen und mir das Verstehen schwer bis unmöglich gemacht.Nach Leseunterbrechungen hatte ich es immer wieder verdammt schwer, in die Handlung hinein zu kommen. Und Kopfkino selber hatte ich auch nicht.Die Autorin selber war mir, wie gesagt, kein Begriff im Vorfeld. Allerdings hätte ich schon gewarnt sein sollen, als ich ihr Foto bei der Autorenvorstellung gesehen habe. - Wie hochmütig oder gar arrogant willst du bitte auf so einem Foto aussehen?! - Sie so: JA!Wenn der Stil besser verständlich gewesen wäre, die Welt besser erklärt worden wäre und die Namen nicht so kompliziert gewesen wären, hätte das sicherlich ein gutes Buch sein können. - Leider sehe ich es aber als verschwendeten Stoff mit irgendwie für mich fehlendem Weltenbau.Die Autorin soll angeblich eine Bestsellerautorin sein. - Ich habe noch nichts von ihr gehört und kann sie allein aufgrund ihres Schreibstils absolut nicht weiter empfehlen. Belehrt mich gern eines Besseren, wenn ihr anderer Meinung seit.