Ein grundsolider Roman, mit einer absolut wichtigen Botschaft und einem ernst zunehmenden Thema. Die Charakterentwicklung war nicht meins.
InSORRY. Ich habe es nur für dich getan steht ein schwerwiegendes Ereignis und ein ernstes, gesellschaftlich relevantes Thema im Zentrum der Handlung. Nach einem traumatischen Vorfall versucht die Protagonistin Robyn, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und das Geschehene zu verarbeiten. Dabei treffen verschiedene Figuren wie Robyn, Cooper und Julian aufeinander, deren Dynamiken und gemeinsame Vergangenheit Geheimnisse, Missverständnisse und emotionale Konflikte ans Licht bringen. Neben der Haupthandlung wird auch das angespannte Verhältnis zu Robyns Schwester und deren eigene Problematik beleuchtet. Der Roman bewegt sich in der Spannung zwischen Vergebung, Schuld und der Frage, wie weit Menschen gehen, um diejenigen zu schützen, die sie lieben.Ein grundsolider Roman mit einer absolut wichtigen Botschaft und einem ernstzunehmenden Thema. Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist gewohnt flüssig und wirklich schön zu lesen, weshalb man schnell durch die Seiten kommt. Dennoch konnte mich das Buch emotional nicht richtig packen.Das lag vor allem an der Charakterentwicklung, die mir persönlich gar nicht zugesagt hat. Auch die Dynamiken und Beziehungsentwicklungen untereinander empfand ich als eher schwach und zu vorhersehbar. Gerade die Charaktere Robyn, Cooper und Julian haben mich im Laufe der Handlung streckenweise ziemlich genervt. Schade fand ich zudem, dass die Schwester von Robyn und die bei ihr angesprochene Problematik nur kurz angerissen wurden - dieser Handlungsstrang wirkte am Ende leider nicht so essenziell, wie er anfangs wirkte. Zu allem Überfluss kam das Ende für meinen Geschmack auch viel zu abrupt. Trotz des wichtigen und ernsten Themas hat mich die Story emotional leider nicht erreicht.