Eine Geschichte, die ich immer und immer wieder lesen könnte.
<!-- x-tinymce/html -->Nicht allzu oft kommt es vor, dass ich mich mit einer Protagonistin identifizieren kann oder mich mit ihr so verbunden gefühlte wie in Laylas Fall. Schon im Prolog, den ich mehrfach lesen könnte, ohne dass mir langweilig werden würde, schloss ich Layla unausweichlich in mein Herz. Ich fühlte mit mir, verstand ihre Unsicherheit und ihr Verhalten, sowie Handlungen. Obwohl es den ein oder andere Moment gab, wo ich am liebsten "nein" geschrien hätte.Neben Layla schloss ich auch noch Henry und Pflanzenmörderin India in mein Herz, wobei der backende Troy seinen eigenen kleinen Platz darin fand. Müsste ich eine Person benennen, den ich neben den Protagonisten am liebsten hätte, wäre Troy einer dieser Figuren. Generell waren die Charaktere authentisch beschrieben. Sowohl das Setting, die Handlung, das spürbare Knister zwischen Layla und Henry, als auch die Idee mit der Challenge mochte ich sehr. Denn die Challenge ermöglichte es, dass Layla aus ihrer Kartoffel trat, dazu lernte und sich weiterzuentwickeln. Der Schreibstil der Autorin ließ sich wunderbar leicht, fließend und humorvoll lesen. Ich merkte erst gar nicht, wie ich über die einzelnen Zeilen flog, bis ich dem Ende immer näher kam und die Bombe platzte, die mir den Verstand raubte. Das Ende war wunderschön. Und genauso wie der Prolog könnte ich das Ende mehrfach hintereinander lesen und würde immer wieder an derselben Stelle schmunzeln. Das ganze Buch wurde aus der Sicht von der Protagonistin Layla, der Ich-Erzählerin, beschrieben.Inhaltlich ging es darum, dass Layla bereits in der Highschool für Asher schwärmte. Ein Wort hatte sie mit ihm noch nie gewechselt. Doch dies sollte sich schlagartig ändern, als sie gemeinsam mit ihrer Twitch-Community die Challenge "Today I'll talk to him" ins Leben ruft. Eine Challenge, bei der sie den Kaptain der Volleyballmanschaft endlich näher kommen sollte, mit dem sie bisher auf Sims ein glückliches Liebespaar bildete. Doch dann schlich sich Henry in ihr Leben, der so einiges durcheinander wirbelte.Für mich ist "I'll talk to him" ein humorvolles Wohlfühlbuch, dass ich immer wieder verschlingen könnte. Allein die Tatsache, dass ich innerhalb eines halben Jahrs diese Geschichte zweimal gelesen habe, spricht dafür, wie sehr ich dieses Buch liebe.