Es geht weiter in Irland...
Sehr wichtiges Thema gepaart mit tollen Charakteren, die einen durch diese Geschichte mit einem wohlen Gefühl begleiten. Kurz vorweg gesagt: Ich kam zwar in die Geschichte nicht ganz so gut rein wie in ihren vermeintlichen Vorgänger, weil man kann die Irland-Reihe von Anabelle Stehl definitiv unabhängig voneinander lesen, aber spätestens ab dem ersten Viertel des Buches war ich dann wieder darin eingemummelt. Serena und Aiden sind zwei absolut herzige Charaktere, die ich manchmal an unterschiedlichen Stellen gerne beide einfach nur gerne geknuddelt hätte, weil ihnen auf verschiedene Weise Hürden Zweifel kommen, wo es mit besserer Kommunikation miteinander nicht zu hätte kommen müssen. Dennoch ist Misskommunikation menschlich, denn sie ist wie alles im Leben eine Momentaufnahme. So ist es auch der Konflikt, der den beiden in ihrer gemeinsamen Geschichte widerfährt. Ich mochte wirklich, dass alles sehr authentisch dargestellt wurde, besonders eben das Thema gegen Obdachlosigkeit, für welches sich Serena einsetzt und im Bezug darauf die ständige Neubebauung von Städten, ohne mit dem zu arbeiten, was bereits da ist. Interessante Themen und wichtige Themen, die momentan sehr aktuell sind, kommen auch durch die gefühlvolle, Wohlfühlatmosphäre gut rüber.