Die Kollegin war mein erstes Buch von Freida McFadden. Da ich zuvor schon viel Positives über die Autorin und ihre Bücher gehört hatte, waren meine Erwartungen entsprechend hoch und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir unglaublich leicht gefallen. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil konnte ich schnell in die Handlung eintauchen und die Seiten nur so verschlingen. Besonders gelungen fand ich, dass die Gedankengänge der Protagonistin Natalie sehr nachvollziehbar dargestellt werden. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich noch intensiver und authentischer.
Zusätzlich wird die Handlung teilweise durch E-Mails und schriftlichen Austausch erzählt, was dem Buch eine besondere Dynamik verleiht und gleichzeitig viele interessante Hintergrundinformationen liefert. Dieser Wechsel hat das Lesen für mich noch spannender gemacht.
Die Geschichte selbst hat mich vollkommen überzeugt. Ich habe das Buch tatsächlich innerhalb von 24 Stunden nahezu weginhaliert und wäre wahrscheinlich noch schneller fertig gewesen, wenn der Alltag mich nicht zwischendurch ausgebremst hätte. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Die Spannung blieb durchgehend erhalten und besonders die Wendung am Ende hat mich wirklich überrascht.
Auch die Figuren Natalie und Dawn sind sehr gut beschrieben und wirken dadurch glaubwürdig und lebendig. Insgesamt hat mich Die Kollegin absolut begeistert. Das nächste Buch von Freida McFadden wartet bereits auf mich und ich bin mir sicher, dass es nicht mein letztes von ihr sein wird.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.