The Charlie Method hat mich wirklich überrascht. Aktuell lese ich eher selten Bücher mit Beziehungen zu dritt, aber dieses hier hat mir trotzdem richtig gut gefallen. Charlotte bzw. Charlie ist als Figur total spannend, weil sie zwischen Anpassung und Freiheit hin- und hergerissen ist und man richtig merkt, wie schwer es für sie ist, einfach sie selbst zu sein. Genau das macht die Geschichte auch emotionaler, als ich zuerst erwartet hätte.Besonders geliebt habe ich die Nachrichten, die sie sich schicken - die waren oft witzig, charmant und haben die Dynamik zwischen den dreien richtig gut gezeigt. Überhaupt hat mir die Beziehung zwischen Charlotte, Will und Beckett sehr gefallen, weil sie nicht oberflächlich wirkt, sondern sich auf eine Weise entwickelt, die sich echt und nachvollziehbar anfühlt. Jeder bringt etwas Eigenes mit rein, und genau das macht die Geschichte so besonders. Dazu kommen wieder die vertrauten Hockey-Vibes, die ich an Elle Kennedy sowieso liebe. Insgesamt ein wirklich gelungener dritter Teil, der mal etwas anderes ist, aber trotzdem total überzeugen konnte.