Gefiel mir insgesamt etwas weniger gut als Band 1. Die Story hätte durchaus noch mehr Potenzial gehabt.
Grundsätzlich kennen wir Liam und Sophie ja schon als Nebencharaktere von Band 1. Der Einstieg in die Geschichte ist aber noch etwas eher, denn zunächst lernen wir kurz die vier Jahre jüngere Sophie kennen und wir erfahren von einem düsteren Schicksalsschlag in Liams Leben. So machte es am Anfang wirklich einen sehr spannenden Eindruck, denn man merkte, dass Liam durch das, was zu Beginn passiert, wirklich traumatisiert ist und man kann auch wirklich gut nachvollziehen, warum das so ist. Grundsätzlich wird im weiteren Buch zwar immer wieder darauf eingegangen, welche psychischen Probleme er dadurch hat, aber meiner Meinung nach hätte man das Thema durchaus noch etwas mehr vertiefen dürfen. Irgendwie hat für mich da einfach ein bisschen was gefehlt. Mit Sophie als Protagonistin kam ich im Grunde sehr gut klar, denn sie ist witzig, schlagfertig und insgesamt gut greifbar. Grundsätzlich gefiel es mir ganz gut, dass es ein wenig gedauert hat, bis die beiden eine körperliche Beziehung entwickelt haben, aber in gewisser Weise war es mir einerseits zu lang und andererseits war Liam für mich manchmal auch etwas zu drängend. Insgesamt erschien es mir also nicht ganz rund.Im weiteren Verlauf blieb mir die Geschichte dann einfach einen Tick zu vorhersehbar und ich hatte teilweise dann echt meine Probleme mit Liam, da dieser sich oft völlig widersprüchlich verhielt.Ich bin wirklich ein wenig hin und hergerissen, was ich von dem Buch als gesamtes halten soll. Ich denke, ich werde mir die verbleibenden Bände irgendwann kaufen, wenn es sie mal im Sale geben sollte. Ich möchte nämlich einerseits schon wissen, wie es mit Jax und auch Santiago weitergeht, aber den vollen Preis der Bücher ist es zumindest mir denke ich nicht wert.