Ich habe die ersten Kapitel gelesen und absolut geliebt. Das Buch hatte eine richtige Sogwirkung. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, aber mit jedem Kapitel wurde es ein wenig verwirrender. Wir werden genauso wie die weibliche Protagonistin in eine neue Welt der Götter, Engel, Dämonen und anderen übernatürlichen Wesen geworfen. Ich mochte Marlow am Anfang wirklich sehr. Sie ist eine starke Frau, die ihren Traum verwirklicht hat mit allen Zwecken die nötig waren. Sie ist Autorin und hat schon 2 Bücher geschrieben und arbeitet gerade an dem 3. Marlow ist gleichzeitig Escortgirl um einen etwas gehobenen Livestyle zu finanzieren. Ihre Eltern waren sehr streng mit ihr und sind sehr religiös. Marlow hat seit ihrer Kindheit Wesen und Menschen gesehen die andere nicht sehen. Sie selber denkt, dass es ihr psychisch einfach nicht gut geht...Aber in Wirklichkeit ist sie nicht verrückt und diese Wesen gibt es wirklich. Ich hatte aber nach ein paar Kapiteln ein Problem mit ihr. Sie war viel zu gutgläubig, hat sich sehr seltsam verhalten, war gefühlt ständig von jedem angeturnt obwohl sie ja in Caliban verliebt ist. Caliban ist ein Prinz der Hölle, der sie seit ihrer Kindheit besucht und auf sie achtet. Wir als Leser lernen ihn nur am Anfang kurz kennen, er verschwindet dann jedoch spurlos. Marlow macht sich auf die Suche nach ihm. Mehr möchte ich euch nicht verraten um euch nicht zu Spoilern.Für mich war dieses Buch einfach viel zu chaotisch, die Protagonisten waren für meinen Geschmack etwas lächerlich. Die Nebencharaktere waren zwar ganz nett und haben mich auch zum Schmunzeln gebracht, aber mir eine gewisse tiefe gefehlt . Marlow vertraut Fauna direkt und irgendwie war die Beziehung der beiden für mich einfach nur seltsam. Sie haben sich nach ein paar Stunden wie Leute verhalten die sich schon seit 20 Jahren kennen. Marlow vertraut ihr einfach viel zu schnell. Auch wenn sie die Dinge hinterfragt, habe ich irgendwie mehr Skepsis von ihr erwartet. The Deer and the Dragon war kein schlechteste Buch, aber ich hatte viel mehr erwartet, weil die ersten Kapitel sehr vielversprechend waren. Das Ende war...Ich möchte nicht ereignungslos sagen. Es sind so einige Sachen passiert, aber sie haben mich nicht packen können. Mir war es zum Schluss hin egal was mit Marlow oder Caliban passiert. Das Ende hat sich so angefühlt als ob die Autorin mitten in Kapitel aufgehört hätte.Ich muss leider sagen, dass ich die Reihe zunächst nicht weiterlesen werde. Ich weiß nicht ob ich später nochmals in die Welt von Piper CJ eintauchen möchte. Aber wenn ihr Götter, Dämonen, Hexen und andere Mythen mögt, dann könnte euch vielleicht The Deer and the Dragon gefallen. PS. Es gibt keine Drachen in der Story, ich weiß nicht warum die Autorin den Titel gewählt hat.....