Millie ist eine echte Vollkatastrophe. Und manche mögen das, was vollkommen ok ist, aber für mich war sie zu tollpatschig und planlos. Für mich ist es immer noch der Hammer, dass sie beim Autofahren telefoniert, das Handy fallen lässt, das Display danach zerstört und dann versucht beim Fahren es aufzuheben. Natürlich baut sie so einen Unfall, zum Glück ist es nur ein Auffahrunfall. Trotzdem ging es für mich gar nicht, wie das runtergespielt wurde. Das ist nicht exzentrisch sondern gefährlich. Auch erzählt der Roman viel und lässt einen die Dinge nicht erleben. Auch sind sprachlich viele cringe Momente dabei. Finn ist nur horny, mehr passiert bei ihm nicht. Wirklich grumpy ist er nicht, er haut manchmal nur ein paar harte Spitzen gegenüber Mellie raus. Trotzdem ist er sofort von ihr begeistert. Warum der instant love Moment erst jetzt kommt, obwohl sie schon länger zusammen arbeiten, wird nicht ersichtlich. Ich habe da einfach die Tension vermisst. Auch lässt sich Finn von seiner Mutter alles gefallen. Trotz Therapie schafft er es nicht bei ihr Grenzen zu setzen und ich war davon nicht begeistert. Ständig wird Star Wars und Star Trek erwähnt. Anscheinend sind das die einzigen Shows, die man als Nerd kennen muss. Mellie scheint auch ein Gilmore Girls Fan zu sein, was leider auch häufig eingebaut wurde. Es sind noch nicht mal 100 Seiten rum und sie sind quasi schon verliebt.Ganz überraschend wird eingebaut, dass sich Finn nach dem Tod seiner Schwester sich um deren Kinder kümmern muss. Mich hat das kalt erwischt. Ein paar Erwähnungen von ihm vor diesem Moment hätte ich mir schon gewünscht. Anscheinend findet Mellie Männer mit Kindern extrem anziehend... Mellie hat einen unangenehmen Exfreund. Als dieser ihr eine Nachricht schreibt, gerät sie völlig aus der Bahn. Blockiert sie aber seine Nummer? Nein, so würde sich dieses Problem ja erledigen. Das war dann für mich auch das Ende des Buches. Beide Protas lassen sich gerne herumschubsen und sind instant in einander verliebt und horny aufeinander.