In The Temporary Wife geht es um Luca, der in der Windsor-Familie als nächster vor der Aufgabe steht, eine arrangierte Ehe einzugehen. Um dieser Entscheidung und vor allem den Plänen seiner Großmutter zu entkommen, sucht er einen eigenen Ausweg und geht einen Deal mit seiner langjährigen Assistentin Valentina ein. Die Idee: eine Ehe auf Zeit für drei Jahre, die eigentlich nur dazu dienen soll, die familiären Erwartungen zu umgehen.Valentina stimmt dem Arrangement zu, vor allem aus finanziellen Gründen, da sie ihre Familie unterstützen möchte und genau weiß, worauf sie sich einlässt. Was zunächst wie eine rein geschäftliche Vereinbarung wirkt, entwickelt sich jedoch schnell in eine andere Richtung. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander, und die gegenseitige Anziehung ist von Anfang an deutlich spürbar - auch wenn beide versuchen, ihre Gefühle eigentlich auszuschließen.Im Grunde beschreibt das Buch genau das, was der Plot verspricht: eine leicht aufgebaute, sehr spicy und dramatische Fake-Marriage-Story, bei der man keine tiefgehende oder komplexe Handlung erwarten sollte. Vielmehr steht hier klar der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund, kombiniert mit vielen emotionalen und auch humorvollen Momenten zwischen den Figuren.Die Dynamik zwischen Luca und Valentina sorgt dabei für einige amüsante Szenen, gleichzeitig lebt die Geschichte stark von Spannung zwischen den beiden und dem typischen "wir sollten keine Gefühle entwickeln"-Konflikt, der natürlich genau in die andere Richtung läuft.Man sollte die Geschichte insgesamt nicht zu ernst nehmen, da bestimmte Verhaltensweisen und Entwicklungen eher typisch für das Genre und sehr überspitzt dargestellt sind. Gerade dadurch wirkt das Ganze stellenweise etwas überzogen, bleibt aber im Rahmen einer unterhaltsamen Romance-Geschichte.Insgesamt ist The Temporary Wife ein leicht zu lesender, dramatischer und sehr spicy zweiter Band der Windsor-Reihe, der vor allem für zwischendurch gut funktioniert und genau das liefert, was man von einer solchen Story erwartet.