Robin möchte einfach nur ihr Erbe antreten, doch das ist nicht so einfach. Ihr Onkel spricht immer wieder von Verzögerungen, also bleibt Robin nichts übrig, als bei ihm einzuziehen. Dabei entdeckt sie einen Dämon in seiner Bibliothek im Keller. Einen Dämon, der scheinbar gerne Kekse isst und so gar nichts davon hält, sich versklaven zu lassen.
Das Buch ist aus der Perspektive von Robin geschrieben, die mir als Protagonistin sehr gut gefallen hat. Sie ist wahnsinnig neugierig und bringt sich damit wirklich in massive Schwierigkeiten, die immer stärker eskalieren.
Die Handlung ist spannend, viel spannender als ich nach der Beschreibung erwartet hatte, da es nicht nur um Kekse und den Dämon geht, sondern um eine Verschwörung, die nach und nach immer klarer wird. Mir hat dabei besonders gut gefallen, dass es wirklich so verworren ist, dass die einzelnen Geschehnisse nicht zu offensichtlich sind.
Tatsächlich hatte ich ein bisschen den Eindruck, dass man alle vorherigen Bücher der ursprünglichen Reihe von Annette Marie gelesen haben sollte, da sich die Storys miteinander verflechten. Auch ohne ist das Buch gut verständlich, aber es wäre wahrscheinlich noch etwas schöner mitzufiebern, wenn man die Charaktere außer Robin und Zylas etwas besser kennt.
Ich hatte mehr Romantik erwartet, allerdings passt es sehr gut zu dem Buch, dass zwar immer wieder Bezug dazu genommen wird, es jedoch nicht kitschig wird. Es gibt definitiv genug Beziehungen, die beschrieben werden, wenn auch eher familiäre Beziehungen, die aber nicht weniger wichtig sind.
Insgesamt hat mich das Buch wirklich gut unterhalten, wenn auch viele Fragen offen bleiben und wohl erst in den Folgebänden aufgeklärt werden.