Leicht lesbarer Roman über Menschen, denen das Leben eine zweite Chance gibt, einschl.Liebeserklärung an die Literatur und kleine Buchläden
In diesem leicht lesbaren Roman treffen Menschen aufeinander, die vom Leben nochmal eine zweite Chance bekommen und sich gegenseitig bereichern, ebenso wie sie durch die Literatur bereichert werden.Der titelgebende A.J.Fikry ist Inhaber eines kleinen "Insel-Buchladens" und Witwer, seine Adoptivtochter Maja wurde als Baby ausgesetzt mit der BItte ihr ein besseres Leben zu ermöglichen usw. So scheinen alle Figuren in diesem Roman Menschen zu sein, für die sich nochmal eine neue Tür auftut, und die alle durch unterschiedlichste Literatur eine Bereicherung erfahren. Also trotz aller Tragik, die hier verarbeitet wird, ein optimistisches Buch, das zugleich gut lesbar ist. Der Titel ist allerdings eher naja, das Cover finde ich gut gestaltet, aber hatte tatsächlich etwas anderes erwartet. Fazit: Das Leben ist keine Short-Story, dafür hat es zuviel Wendungen, eher eine Kurzgeschichtensammlung und was eine Happy-End ist, ist ohnehin Interpretationssache.