"Mornings in Boston The Stories We Tell" ist der Auftakt der Love-on-Air-Trilogie von Anna Lane und hat mich wirklich gut unterhalten. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Penelope, einer ehrgeizigen Journalistin und Co-Moderatorin, und Connor, ihrem attraktiven, aber schwierigen Co-Moderator, erzählt. Diese Perspektivwechsel machen die Handlung spannend und geben einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Figuren.
Besonders spannend fand ich den Blick hinter die Kulissen der quotenstarken Morgensendung. Der enorme Druck und die Konkurrenz in diesem Umfeld sind sehr gut nachvollziehbar dargestellt, vor allem, weil es nur wenige begehrte Plätze vor der Kamera gibt. Penelope kämpft darum, sich in ihrem Traumjob zu behaupten, während Connor ihr immer wieder Steine in den Weg legt aber gleichzeitig spürt man sein schlechtes Gewissen und die Ambivalenz in ihrem Verhältnis.
Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, ihre persönliche Entwicklung sowie die gegenseitige Anziehung sind glaubwürdig und berührend. Gerade die Chatverläufe fand ich dabei sehr spannend und aufschlussreich.
Beide tragen zudem mit Verlusten in ihrer Vergangenheit zu kämpfen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. Das Zusammenspiel von beruflichen Herausforderungen und emotionalen Hürden macht das Buch zu einem gelungenen Mix aus Drama, Romantik und Einblicken in die Medienwelt.
Insgesamt habe ich das Buch als spannend und emotional empfunden und konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Für mich ein gelungener Start in die Reihe. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.