Seine Mission: Sie nicht töten. Romantischer wird¿s heute nicht.
Emery hat eigentlich nur ein Ziel: überleben.Dafür schließt sie sich den Dark Forces an.Ob das im Nachhinein ihre beste Entscheidung war? Eher fraglich. ¿Denn das Training ist gnadenlos und dann wird ihr ausgerechnet Cameron Mortem als Partner zugeteilt.Cameron ist nicht einfach nur gefährlich.Dieser Mann ist praktisch die personifizierte Triggerwarnung. ¿¿Er ist tödlich, unberechenbar, brutal und offenbar auch gegenüber den eigenen Leuten nicht unbedingt dafür bekannt, besonders zimperlich zu sein.Seine Mission lautet deshalb sinngemäß: Qualifizier dich erneut für die Einheit - und bring Emery dabei bitte nicht um.Ich meine ... wie könnte daraus keine Liebesgeschichte entstehen? ¿¿Die Dynamik zwischen Emery und Cameron hat mich komplett bekommen. Dieses Misstrauen, die Feindseligkeit, die erzwungene Nähe und gleichzeitig diese Anziehung, die eigentlich absolut keinen Platz zwischen ihnen haben dürfte.Vor allem mochte ich, dass Emery neben Cameron nicht untergeht. Sie befindet sich in einer Welt, in der Schwäche gefährlich werden kann, und trotzdem verliert sie sich selbst nicht komplett darin.Und Cameron?Schwierig. Sehr schwierig. ¿Definitiv keiner dieser morally grey Männer, bei denen das "grey" eigentlich nur bedeutet, dass er manchmal schlechte Laune hat. Bei ihm sollte man die Triggerwarnungen wirklich ernst nehmen.Aber genau dafür lese ich Dark Romance: Ich muss seine Entscheidungen nicht gutheißen, um als Leser komplett fasziniert von ihm zu sein.Dazu das Military-Setting, das brutale Training und dieses permanente Gefühl, dass eigentlich niemand wirklich sicher ist. Die Geschichte hatte dadurch eine ganz andere Spannung als die klassischen Dark-Romance-Settings.Düster, brutal, spicy und definitiv nichts für schwache Nerven.Und offenbar reicht mein Anspruch an einen Bookboyfriend inzwischen bis zu:"Er hat versucht, sie nicht umzubringen."Die Messlatte liegt hervorragend. ¿¿¿Ganz klare 5 Sterne.