Wie das Schicksal spielt
Im Dorf Dingelbach am Fuße des Taunus stehen den drei Schwestern vom Dorfladen unruhige Zeiten bevor. Die Geschichte spielt im Jahr 1927. Was wird wohl das Schicksal für die Töchter der Familie Haller bereithalten? Frieda, die mittlere Tochter, durchlebt in ihrem ersten Theaterengagement Höhen und Tiefen. Während Ida ihr Mut macht, ist die Mutter wenig beeindruckt und sperrt sich, wo sie kann, damit Frieda nicht nach Frankfurt zieht. Doch sie geht. Aber Frieda kann sich dem Heimweh nicht entziehen, ihr fehlt so viel in der großen Stadt und beim Gedanken an den Dorfladen weint sie oft. Ida, die jüngste, ist stark verliebt in Florian und setzt sogar das angestrebte Abitur aufs Spiel. Als bekannt wird, dass Florian Häger mit der Nazi Partei sympathisiert beginnt das junge Glück zu bröckeln. Es kommt zum Verhängnis und Ida will wieder heim nach Dingelbach. Dort im Dorf steht der braven Herta ein Ereignis bevor, was für viel Aufruhr und Gerede hinter vorgehaltener Hand im Dorf sorgt. Freund Sigi hat sie sitzen lassen und nun trägt sie ein Kind im Bauch und hat keinen Mann. Was für eine Schande. Pfarrer Seybold will verzeihen, aber es sei doch eine große Sünde, ohne kirchlichen Segen ein Kind zu zeugen.Im Dorf weiß jeder über jeden Bescheid, da kann man nicht geheim halten. Jeden Fehltritt beobachtet man. Ich komme selbst aus einer kleinen Stadt und kenne das mit dem Gerede von früher noch sehr gut. Schon interessant, wie die Menschen vor fast 100 Jahren gelebt haben und ihre Alltagssituationen wesentlich härter als heute durchgestanden haben. Von Entbehrung und Arbeit geprägt. Die brave Herta, die immer noch vom Prinzen träumt. Die gewandte Frieda lernt sehr viel über das Leben, wenn man ein Star werden will. Ida, die sehr wissbegierig, aber auch ein Dickschädel ist und immer den Daumen nach oben streckt. Ob sich am Ende für die drei Schwestern alles zum Guten wendet, das müsst ihr selbst lesen. Schlimme Schicksale gibt es ja genug. Mir ist aufgefallen, dass oft Fehler im Buch vorkamen.Tante Ilse wird zu Irene und genießt die Familienszene, um nur eins zu nennen. Da sollte man schon besser aufpassen oder war das Buch nicht im Lektorat? Finde davon nichts auf der Info Seite.