Worum gehts?
Cleo und Alexander waren das Traumpaar der Dunbridge Academy, bis er ihr das Herz brach und einfach aus ihrem Leben und dem Internat verschwand. In der Oberstufe ist Cleo daher fest entschlossen, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren doch ausgerechnet da taucht Alexander wieder auf und bringt ihre Welt und ihr Herz erneut ins Wanken.
Meine Meinung:
Das Setting an der Dunbridge Academy hat mir schon immer wirklich gut gefallen, von daher habe ich mich schon vor dem Lesen unglaublich darauf gefreut, wieder in diese Welt eintauchen zu können und alten Bekannten zu begegnen. Die Umsetzung an sich war für mich auch wieder schön zu lesen, lediglich das Paar dieses Buches konnte mich nicht so richtig von sich überzeugen.
Grund dafür war meiner Meinung nach vor allem der Mangel an Kommunikation, der zwischen den beiden Protagonisten geherrscht hat. Bis Probleme und Verletzungen konkret benannt wurden, hatte sich leider schon eine eher kindische und für mich nur wenig authentische Umgangsweise etabliert, die es mir sehr schwer gemacht hat, wirklich auf eine zweite Chance zwischen den beiden hin zu fiebern.
Darüber hinaus fand ich den Umgang der beiden miteinander nicht so ganz authentisch dargestellt und teils einfach sehr widersprüchlich, worunter mein Interesse an der Geschichte auf Dauer leider doch ein bisschen gelitten hat. Auch die Figuren an sich fand ich leider ein kleines bisschen anstrengend, denn zu dem Mangel an Kommunikation gesellte sich so eine eher wehleidige Grundstimmung, was mich ehrlicherweise nicht begeistert hat.
Positiv überrascht hat mich daher, wie groß die Rolle war, die Pferde und der Reitsport hier dann gespielt haben. Dieser Aspekt ist sicherlich nicht für jeden ein Kaufargument, ich persönlich hatte aber durchaus meine Freude daran und war somit erleichtert, mich auf etwas anderes als die in meinen Augen nicht ganz so überzeugende Liebesgeschichte konzentrieren zu können.
Fazit:
Auch wenn mir die Reihe bisher wirklich gut gefallen hat, fand ich diesen Band leider nicht so stark, wie er eigentlich hätte sein können. Setting und Lesegefühl haben mir dabei zwar noch immer unglaublich viel Spaß gemacht, dabei hat sich für mich jedoch wieder einmal bestätigt, dass fehlende Kommunikation ein Aspekt ist, der mir selbst die vielversprechendste Second-Chance-Romance ein wenig kaputt machen kann.
Dafür gibt es unglaublich knappe vier Bücherstapel von mir.