
During the last decades of the 19th century, women used the camera, still a new technological apparatus, to establish independent lives as professional photographers. Women photographers had a particularly strong position in the Nordic countries, where photography became a tool with which to attain personal, economic, and political independence. Many hired only women assistants and remained unmarried, and some lived in lifelong relationships with women partners. Moreover, these women pioneers belonged to a generation which, for the first time, had the power to define their own visual representation as well as that of other women. Through a wide range of stories about individual photographers, this book presents a counter-history to existing histories of photography, demonstrating the medium's liberating potential for women for the first time.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzten Frauen die Kamera, damals noch ein neuer technischer Apparat, ein, um ein unabhängiges Leben als professionelle Fotografinnen zu führen. In nördlichen Ländern hatten Fotografinnen eine besonders starke Position, da sich mit Hilfe der Fotografie persönliche, wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit erzielen ließ. Viele von ihnen stellten nur weibliche Assistenten an und blieben unverheiratet; einige lebten in lebenslangen Beziehungen mit Frauen. Diese Pionierinnen gehörten einer Generation an, die erstmals die Macht hatte, ihre eigene visuelle Darstellung, sowie die anderer Frauen, zu definieren. Durch ein breites Spektrum an Fallstudien bietet diese Publikation eine Gegengeschichte zu bestehenden Historien von Fotografie, und zeigt erstmals das befreiende Potenzial des Mediums für Frauen auf.
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