Ich glaube "The Wingman" von Stephanie Archer hat mich genau deshalb so sehr berührt, weil sich die Geschichte nie wie eine typische Romance angefühlt hat, sondern wie zwei Menschen, die schon die ganze Zeit ineinander Zuhause waren und es erst nach und nach selbst verstehen ¿¿Darcy und Hayden hatten von Anfang an diese Vertrautheit zwischen sich, die einfach unglaublich echt gewirkt hat. Die kleinen Gespräche, das gegenseitige Necken, diese stillen Momente zwischendurch... man merkt einfach die ganze Zeit, wie gut sie sich kennen und wie wohl sie sich miteinander fühlen. Genau deshalb hat mich die Friends-to-Lovers-Dynamik hier auch so gecatcht, weil sich nichts erzwungen angefühlt hat. Es war eher dieses langsame, schmerzlich schöne Realisieren, dass da längst mehr Gefühle sind, als beide zugeben wollen.Und Hayden... honestly einer meiner liebsten Bookboyfriends überhaupt ¿Nicht weil er perfekt ist, sondern weil er Darcy einfach immer das Gefühl gibt, gesehen und verstanden zu werden. Die Art, wie aufmerksam er ist, wie er sich Kleinigkeiten merkt und immer genau weiß, was sie braucht, ohne dass sie es aussprechen muss... das hat mich teilweise mehr bekommen als jede große romantische Szene. Er hat einfach diese ruhige, liebevolle Art, bei der man komplett versteht, warum alle so obsessed mit ihm sind.Was ich außerdem unglaublich mochte, war Darcys Entwicklung. Nach allem, was sie erlebt hat, wirkt sie am Anfang so unsicher in sich selbst und ich fand es schön, dass das Buch ihr wirklich Raum gegeben hat, wieder zu sich selbst zu finden. Nicht nur durch die Romance, sondern auch als eigene Person. Dadurch hat sich alles viel emotionaler angefühlt als einfach nur eine süße Hockey Romance.Und dieses ganze cozy Vancouver-/Hockey-Setting??? Ich kann es nicht anders sagen: das Buch hat sich wie ein Safe Place angefühlt ¿¿Die Team-Dynamik, die gemeinsamen Momente zuhause, die late-night Gespräche, die kleinen chaotischen Szenen zwischendurch... Stephanie Archer schafft es einfach, dass man sich mitten in dieser Welt fühlt und am liebsten selber Teil davon wäre.Am meisten geliebt habe ich aber wahrscheinlich, dass die Geschichte nicht von riesigem Drama lebt, sondern komplett von der Verbindung zwischen Darcy und Hayden. Von Blicken, kleinen Berührungen, unausgesprochenen Gefühlen und diesem langsamen emotionalen Aufbau. Und genau deshalb hat sich das Ende auch so besonders angefühlt. Nicht übertrieben dramatisch, sondern einfach wie nach Hause kommen ¿"The Wingman" war für mich nicht einfach nur eine spicy Hockey Romance, sondern eine Geschichte über Vertrauen, Heilung, Freundschaft und darüber, wie schön es ist, von der richtigen Person wirklich gesehen zu werden ¿