Commissaria Giovanna wird - kaum dass die leckere Pasta auf dem Tisch steht - zu einem Todesfall gerufen. Der vor Ort über die Tote gebeugte Mann ist angeblich der Liebhaber. Komisch nur, dass er nicht geflohen ist und kein einziges Wort mit der Commissaria spricht. Ist er wirklich der Mörder? Giovanna glaubt nicht daran, zumal der Verhaftete der Exmann einer Kollegin ist und diese ihn - trotz Trennung - ganz anders beschreibt. Irgendwas stimmt hier nicht, die Frage ist nur was. Auf der Suche nach Motiv und Mörder stoßen die beiden Frauen auf eine Menge Ungereimtheiten.
Das Ganze mündet dann in einer für mich sehr zügigen, fast schon zu flotten Aufklärung am Ende der Geschichte. Bis zu dem Zeitpunkt war es eine mehr oder weniger temporeiche aber sehr unterhaltsame mit viel Italienfeeling gespickte Geschichte, die eine kurze gedankliche Auszeit vom Alltag beschert hat. Das Buchcover mit dem wunderschönen Blick auf den Comer See gefällt mir richtig gut. Giovanna als Ermittlerin, aber v.a. auch als Person ist mir sehr sympathisch. Ich kenne den Vorgängerband nicht, konnte aber sehr schnell in die Geschichte einsteigen und mich v.a. bei den Personen gut zurechtfinden.
Fazit: super schönes Urlaubsfeeling mit Krimiunterhaltung