
Das vorliegende Buch untersucht den Implementationsstand und die Auswirkungen des Reformmodells Open Government in deutschen Großstädten. Open Government zielt darauf ab, Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit in öffentlichen Verwaltungen zu stärken, um demokratische Prozesse zu fördern und die Leistungsfähigkeit des politisch-administrativen Systems zu steigern. Anhand eines zweistufigen Forschungsdesigns einer deutschlandweiten Online-Umfrage und eines Fallstudienvergleichs wird der Frage nachgegangen, wie weitreichend das Konzept bereits auf kommunaler Ebene umgesetzt wurde und welche Effekte auf die Input-, Throughput- und Output-Legitimität von Großstädten nachweisbar sind. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Transparenz als Katalysator für Partizipation und Zusammenarbeit fungieren kann, um die kommunale Performanz zu optimieren. Gleichzeitig zeigt die Arbeit auf, welche Herausforderungen und Grenzen bei der Umsetzung von Open Government bestehen und welche Perspektiven sich daraus für zukünftige Verwaltungsreformen ableiten lassen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. - Konzeptspezifikation: Was bedeutet Open Government? . - Theoretisches Fundament: Optimierung von Input-, Throughput- und Output-Legitimität. - Methodik. - Ergebnisse Teil 1: Implementationsstand von Open Government. - Ergebnisse Teil 2: Auswirkungen von Open Government. - Zusammenfassung und Fazit.
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