Als Justus aus dem Koma erwacht ist er nicht nur schwer verletzt, sondern auch Waise, denn seine Eltern sind bei dem Unfall, bei dem er verletzt wurde, getötet worden. Nun ist sein Onkel Randolf für ihn verantwortlich und verwaltet seine vererbten Anteile an einer Pharmafirma. Justus lebt zusammen mit seinem Bodyguard Parker, der sein Freund wurde. Als Justus immer mehr Zweifel an dem Weg seines Onkels bekam, da er das Ansehen seiner Eltern in den Schmutz ziehen möchte. So planen sie die Umtriebe des Onkels aufzudecken. Deshalb engagieren sie aus dem Darknet eine Hackerin und einen Einbrecher, die ihnen helfen sollen und außerdem ist da noch Fiffi seine Cousine, die auch zur Verfügung steht.
Der Roman Masterminds Der Darknet-Köder von Chris Morton ist eine sehr spannende Geschichte, die von Jugendlichen im Kampf um Gerechtigkeit handelt. Der Autor hat da eine sehr interessante Gruppe an Masterminds zusammengestellt und vor allem alles Jugendliche, die sich da gegen das Establishment wehren. Das ist die Story Groß gegen klein, alt gegen jung, obwohl in der Mastermind auch Grandpa` vorhanden ist. Aber der ist ganz wichtig, um auch mal eine andere Sichtweise in die Story zu bringen. Die Hauptperson, Justus, ist ein hochbegabter Mensch, der von der Intelligenz schon weit vorne ist, aber im emotionalen Bereich auch so seine Lücken hat. Der Gegenpart ist seine Cousine Fiffi, vor Lebenslust strotzend, aber auch komplett chaotisch. Gegensätze ziehen sich an und werden in der Gruppe gebraucht, wie auch bei den Darknet Helden Owly und Phantom. Die Story ist leicht nachzuvollziehen und auch sehr spannend geschrieben und konstruiert. Viele witzige Einfälle überdecken auch die brutalen Szenen. Eigentlich ein schöne Welt, in der die Jugendlichen sich ausprobieren, aber auch ein Haifischbecken, denn es geht um viel Geld. Die Sprache, die der Autor benutzt ist sehr bildhaft, einfach und auch aufgrund der Hauptpersonen, modern und jugendgerecht. Die Spannung ist gut aufgebaut und der Spannungsbogen hat einige Wellen, aber bis zum Ende bleibt die Spannung hoch.
Ich finde diesen Jugendkrimi gut gelungen und nicht nur für junge Menschen empfehlenswert. Der Plot ist sehr gut aufgebaut und nachvollziehbar. Die Guten und die Bösen sind klar verteilt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.