
Projekte bilden im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) bis heute eine der Säulen, um globalen Herausforderungen entgegenzuwirken. Immer wieder auftretende Misserfolge bei der Umsetzung von EZA-Projekten führen zur Frage, was den Umgang mit diesen Projekten im Vergleich zu allen anderen Projekten speziell bzw. schwieriger macht.
EZA-Projekte weisen zwar eine Vielzahl an Besonderheiten auf, was EZA-Projekte tatsächlich von allen anderen Projekten abhebt ist jedoch die Akkumulation dieser einzelnen Besonderheiten zu komplexen Herausforderungen. Die Begegnung dieser außerordentlichen Projektkomplexität bedarf eigener Methoden. Eindimensionale Ansätze sind hier nicht zielführend. Darum werden in diesem Werk, unter Einbeziehung der Komplexitätsforschung, neue Ansätze angeregt. Balanceakte zwischen Partizipation bzw. Ownership, Monitoring- und Controllingmaßnahmen sowie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend, um den komplexen Herausforderungen in EZA-Projekten entgegenzutreten.
Da in der Projektwelt generell Unsicherheiten und Komplexität zunehmen, soll dieses Werk nicht lediglich auf EZA-Projekte beschränkt betrachtet werden. Die Inhalte können auch neue Sichtweisen auf das Projektmanagement aller anderen Projekte eröffnen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. - Was steckt hinter Projekten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit? . - Komplexität in Projekten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. - Projekterfolg in der Entwicklungszusammenarbeit. - Empirische Untersuchungen zu Besonderheiten und dem Projektmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit. - Ableitungen aus Theorie und Empirie. - Conclusio. - Einschränkungen der Forschungsarbeit und Ausblick.
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