
Die vorliegende Arbeit untersucht die subjektiven Einstellungen von Wirtschaftslehrpersonen zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien sowie zu entsprechenden Fortbildungsangeboten. Auf theoretischer Ebene wird ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der sich auf mediendidaktische und medienpädagogische Referenzsysteme (z. B. KMK-Strategien, DigCompEdu, TPACK/DPACK), Erkenntnisse aus der Einstellungsforschung sowie auf Befunde zur Wirksamkeit von Lehrer*innenfortbildungen stützt. Die Ergebnisse liefern Einsichten in förderliche und hinderliche Prädispositionen für den Einsatz digitaler Medien im Wirtschaftsunterricht und verdeutlichen die Bedeutung von Lehrer*inneneinstellungen für Professionalisierung, Unterrichtsgestaltung und Fortbildungseffektivität. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur fachdidaktischen Grundlagenforschung und eröffnet praxisnahe Perspektiven für eine digitale Unterrichtskultur sowie für die Gestaltung digitalisierungsbezogener Fortbildungsangebote in der Ökonomischen Bildung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. - 2. Ökonomische Bildung in der digital geprägten Gesellschaft. - 3. Lehren und Lernen mit digitalen Medien und digitale Kompetenzen von Lehrenden und Lernenden Bildungsvoraussetzungen, -ziele und Befunde der Lehr-Lernforschung. - 4. Lehrer:inneneinstellungen und Einstellungsforschung. - 5. Lehrer:innenfortbildungen, digitalisierungsbezogene Lehrer:innenprofessionalisierung und Ökonomische Bildung. - 6. Beschreibung des ELF-Projektkontextes und Darstellung des Forschungsdesigns der Interviewstudie. - 7. Ergebnisse der qualitativen Lehrer:innenbefragung Interviewstudie mit Lehrpersonen der Ökonomischen Bildung im Rahmen der ELF-Fortbildungen. - 8. Diskussion der Ergebnisse. - 9. Fazit, kritische Reflexion und Ausblick.
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