In Band zwei der Mindf*ck Series liegt der Fokus verstärkt auf der Romanze zwischen Lana und Logan. Wie bereits in Band 1 kann mich diese Liebesgeschichte nicht wirklich catchen. Zudem bleibt dadurch die Spannung etwas auf der Strecke. Statt Zitaten von Einstein gibt es nun vor jedem Kapitel einen Spruch von Konfuzius. Diese Idee gefällt mir nach wie vor gut. Der Autorin gelingt es spielend, dass man sich in Lana hineinversetzen und ihre doch sehr grausamen Taten verstehen kann. Ohne es richtig zu merken, sympathisiert man mit einer Serienmörderin. Logan hingegen bleibt weiterhin glatt und etwas farblos. Wie auch bei Band 1 ist der Schreibstil flüssig und die gut 220 Seiten sind flott gelesen. Eine kurzweilige Unterhaltung, die allerdings keinen tieferen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich denke nicht, dass ich die kommenden Bände lesen werde, obwohl ich mich natürlich schon frage: wie kann diese Liebesgeschichte nur enden?