
Im Sommer 1980 macht sich Michael Holzach auf zu einer Reise, von Hamburg bis an die Schweizer Grenze und wieder zurück. Er wählt für diese 2000 Kilometer die existenziellste Variante: zu Fuß und ohne Geld in der Tasche, im Rucksack nur ein paar Klamotten. Er campiert bei Regen im Wald, schnorrt beim Bäcker und für einen Schlafplatz hilft er Bauern bei der Ernte. Ein Abenteuer. Überdies ist »Deutschland umsonst« aber auch ein zeitloses Werk: Holzachs einzigartiger und faszinierender Reisebericht wirft einen Blick auf all die Randgruppen und verlorenen Existenzen, die nicht an einer wohlhabenden Gesellschaft teilhaben können. Auf die Menschen, die ihre Heimat, ihre Orientierung verloren haben in einer zunehmend brüchigen Welt.
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