
Dieses Fachbuch zeigt, warum Lernen, Entwicklung und gesellschaftliche Resilienz nur dort gelingen, wo Beziehung trägt. Ausgehend von neurobiologischen und psychologischen Grundlagen (Regulation, Bindung, Trauma, Empathie) entwickelt es eine Pädagogik der Resonanz, die Bildung, Soziale Arbeit und institutionelle Praxis als Formarbeit versteht. Im Zentrum stehen professionelle Beziehungsformen wie Ankommen, Stille, Echo, Grenze mit Rückweg, Reparatur und Integration sowie deren Umsetzung in analogen und digitalen Kontexten. Ziel ist ein wissenschaftlich fundiertes, zugleich praxisnahes Rahmenwerk für Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik.
Inhaltsverzeichnis
Wenn Nähe flach wird. Der Resonanzverlust im Bildungssystem und in der Gesellschaft. - Der Mensch als Resonanzorgan. Neurobiologische und psychologische Grundlagen der Beziehung. - Pädagogik der Resonanz. Warum Lernen nur in Beziehung geschieht. - Digitale Beziehungskompetenz. Wie Menschlichkeit im Netz überlebt. - Resonanzdidaktik in der Praxis. Methoden, Rituale und Strukturen für Beziehungsarbeit im Alltag. - Zukunft der Beziehung. Resonanz als gesellschaftliches Leitprinzip. - Resonanzkompetenz: Ein neues schulisches Lernfeld. Wie Beziehung, Zusammenarbeit, Selbststeuerung und Konfliktfähigkeit zur Bildungsaufgabe werden. - Geschichten, die mitschwingen. Resonanzpädagogik für Kinder und Jugendliche. - Resonanzkultur in Familie und Gesellschaft. Von der Elternbildung zur Sozialen Arbeit. - Resonanz als Kulturwende. Wie Resonanz Institutionen und Öffentlichkeit neu stimmt.
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