Perfekter Cosy Crime für Miss-Marple-Kenner
Nova arbeitet als Sozialarbeiterin in einem Gemeindezentrum. Dort leitet sie einen Buchclub, der in dem kleinen Ort aber nur wenig Resonanz findet. Als während des Buchclubs die Kasse aus dem Büro geklaut wird, wird Nova verdächtigt. Um ihren Job nicht zu verlieren, stellt sie eigene Nachforschungen an. Als dann noch ein Mord geschieht, erhält sie unerwartet Unterstützung von dem Buchclub.Ein Cosy Crime mit liebevoll entworfenen Charakteren. Besonders die schrullige, skurrile Phyllis hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Auch Arthur mochte ich besonders, der sich spontan als Opa von Ash ausgibt, um diesen aus einer unangenehmen Situation zu retten Und er trägt so einiges dazu bei, dass sich Ash und Dan näherkommen.Immer wieder stellt man sich beim lesen die Frage, was Nova Schlimmes widerfahren ist, bevor sie London verlassen und in St Tredock ein neues Leben begonnen hat. Hier muss ich sagen, ich hätte mich besser in Nova hineinversetzen können, wenn ich dies früher erfahren hätte.Schön sind immer wieder die Anspielungen auf Bücher. Dabei werden besonders Kenner der Miss Marple Reihe angesprochen. Ich konnte mit den meisten Buchzitaten wenig anfangen.An einer Stelle im Buch gab es eine überraschende Wendung, die mich wirklich sprachlos gemacht hat. Die Auflösung am Ende hingegen konnte mich nicht ganz überzeugen.Auf jeden Fall lesenswert. Ich kann mir vorstellen, dass es für Agathe Christie Fans ein Highlight ist.