In nomine patris Piccolina war für mich ein absolutes Highlight und hat mich wirklich überrascht.
Besonders der sogenannte Priest kink war für mich etwas völlig Neues. Ich hatte vorher noch kein Buch gelesen, das dieses Thema aufgreift, und genau deshalb hat es mich umso mehr gepackt. Die Darstellung war aufregend, intensiv und einfach spannend, weil es ein Setting ist, das ich so noch nicht kannte.
Auf der einen Seite steht dabei die katholische Kirche mit ihrer strengen, machtvollen und religiösen Struktur, auf der anderen Seite die Mafia Welt in Italien brutal, besitzergreifend und gnadenlos. Und genau diese beiden Welten funktionieren im Buch perfekt miteinander. Dieser Kontrast und gleichzeitig diese Verbindung machen die Geschichte besonders spannend und einzigartig.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, in ein neues Genre einzutauchen. Es ist Dark Romance, und genau das bedeutet für mich auch, dass Grenzen überschritten werden dürfen und genau das tut dieses Buch. Es spielt bewusst mit Tabus und erzeugt dadurch eine starke, intensive Atmosphäre.
Gleichzeitig ist die Geschichte sehr feurig und emotional aufgeladen. Die Dynamik der Figuren und die Kombination der beiden Welten haben dafür gesorgt, dass ich komplett in die Handlung eingetaucht bin und das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Für mich war es insgesamt ein sehr überraschendes, intensives und außergewöhnliches Leseerlebnis, das mich stark unterhalten hat und mir definitiv lange im Gedächtnis bleiben wird.