Fellinger richtet sich primär an praktizierende Therapeuten, denen sie die Wirkung und den Gewinn der Arbeit mit Filmen nahe bringen will. Nach einem kurzen filmhistorischen Abriss erläutert sie gewissenhaft die Indikation und Kontraindikation dieser Methode sowie deren rechtliche Voraussetzungen. Sodann entfaltet sie anhand zahlreicher Filme, warum und wie diese in der Therapie produktiv eingesetzt werden können. . . .
Fellingers engagiertes Plädoyer für die Arbeit mit Spielfilmen in der Psychotherapie ist durch seine Informationsfülle spannend für Fachleute, macht aber auch darüber hinaus Lust, sich von der zu Selbsterkundung einladenden Wirkung von Spielfilmen überraschen zu lassen.
Gabriele Michel in: Psychologie heute, April 2019