Dieses Buch hat mein Herz genommen, einmal kräftig zerdrückt und mir am Ende vorsichtig wieder zurückgegeben.Gegen den bittersten Sturm ist keine leichte Wohlfühllektüre, sondern eine Geschichte, die tief geht, weh tut und genau deshalb so lange nachhallt. Brittainy C. Cherry schreibt mit einer Intensität, die direkt unter die Haut geht. Schmerz, Verlust, Schuld und Hoffnung stehen hier Seite an Seite und lassen einen beim Lesen kaum los ¿Die Charaktere sind emotional angeschlagen, realistisch und wunderbar unperfekt. Ihre Entwicklung fühlt sich ehrlich an, auch wenn man sie zwischendurch am liebsten liebevoll anschreien würde: Bitte macht es euch nicht noch schwerer! ¿Aber genau diese emotionalen Umwege machen die Geschichte so glaubwürdig.Besonders berührt haben mich die leisen Momente: kleine Gesten, unausgesprochene Gefühle und diese stille Hoffnung, die sich langsam ihren Weg bahnt ¿ Zwischen all dem Schmerz gibt es immer wieder Lichtblicke, die zeigen, dass selbst nach dem bittersten Sturm noch Wärme möglich ist.Ein halber Stern Abzug, weil mein Herz nicht auf so viel Gefühl vorbereitet war, aber genau dafür lieben wir diese Art von Büchern doch, oder? ¿Ein intensiver, berührender Roman für alle, die keine Angst vor Emotionen haben und gerne mit einem Kloß im Hals lesen.