Man unterschätzt oft, was Worte anrichten können ¿ dieses Buch zeigt die Wahrheit dahinter.
Manche Geschichten hört man - und manche fühlen sich an, als würden sie direkt ins Herz sprechen. Wenn Donner und Licht sich berühren war für mich genau so eine Geschichte. Als Hörbuch erlebt, hat sie mich nicht nur begleitet, sondern tief bewegt - bis zu Tränen.Brittainy Cherry widmet sich einem Thema, das viel zu oft unterschätzt wird: Mobbing in der Schule. Nicht nur die verletzenden Worte und grausamen Momente stehen im Mittelpunkt, sondern vor allem die unsichtbaren Narben, die bleiben. Die Art, wie sie zeigt, welche Konsequenzen Ausgrenzung und psychische Misshandlung haben können - und wie weit diese bis ins spätere Leben hineinreichen - ist eindringlich und ehrlich. Es sind Folgen, die man nicht immer vor Augen hat, die aber erschreckend real sind.Dieses Buch verlangt Stärke von seinen Leserinnen und Lesern. Es behandelt schwere Themen wie Tod, Verzweiflung und seelische Gewalt mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Es ist nichts für schwache Nerven - und doch lohnt sich jede einzelne Seite. Denn zwischen all dem Schmerz liegt auch Hoffnung. Zwischen Donner und Dunkelheit findet sich Licht.Besonders berührt hat mich, wie die Geschichte zeigt, dass man selbst aus den tiefsten Wunden Kraft schöpfen kann. Dass man nicht nur an seinem Leid zerbricht, sondern daran wachsen kann - langsam, vorsichtig, aber spürbar.Es ist mein zweites Buch von Brittainy Cherry, und wieder hat sie mich vollkommen überzeugt. Ihre Worte tragen so viel Gefühl in sich, ohne je überladen zu wirken. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und weiß jetzt schon, dass ich auch ihre anderen Werke lesen möchte.Ein Buch, das weh tut - und gerade deshalb so wichtig ist.