Leider konnte mich Paris Hollywood überhaupt nicht überzeugen und hat meine Erwartungen nicht erfüllt.
In dem (Hör-)Buch geht es um die Journalistin Marianne, die sich in den gefeierten Star Ben Whyte verliebt. Die Grundidee klang für mich eigentlich vielversprechend, doch die Umsetzung konnte mich leider nicht abholen.
Bereits mit dem Hörbuch hatte ich Schwierigkeiten. Die Stimme der Sprecherin passte für mich überhaupt nicht zur Protagonistin, weshalb es mir schwerfiel, in die Geschichte einzutauchen. Statt mich mitreißen zu lassen, musste ich mich immer wieder dazu überwinden, weiterzuhören.
Auch der Schreib- beziehungsweise Erzählstil konnte mich nicht überzeugen. Ich empfand ihn als sehr anstrengend, und besonders das Verhalten sowie die Dialoge der Protagonistin haben bei mir immer wieder Fremdscham ausgelöst. Dadurch fiel es mir schwer, eine Verbindung zu Marianne aufzubauen oder ihre Entscheidungen nachzuvollziehen.
Am meisten gestört hat mich jedoch die Liebesgeschichte. Die Beziehung zwischen Marianne und Ben Whyte wirkte auf mich zu keinem Zeitpunkt romantisch. Stattdessen empfand ich ihre Dynamik als eher toxisch und unausgewogen, sodass ich die Gefühle zwischen den beiden leider nicht nachvollziehen konnte. Dadurch blieb für mich auch der emotionale Kern der Geschichte auf der Strecke.
Insgesamt hat mich Paris Hollywood enttäuscht zurückgelassen. Weder die Figuren noch die Liebesgeschichte oder das Hörbuch konnten mich überzeugen. Deshalb kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.