Sydney hat seit ihrer Kindheit eine Gabe. Sie sieht die letzten 72h eines Lebens.
Ihr Leben davon dominiert, versteckt sie sich vor anderen, zieht sich zurück und versucht, keine Bindungen einzugehen.
Bis sie auf Peter trifft. Vom ersten Aufeinandertreffen weiß man, dass sie beide eine besondere Verbindung teilen. Peter schafft es, geduldig und liebenswert, mit Witz ihre Mauern einzureißen.
Sprich, endlich beginnt Sydney zu leben, ihre Gabe als etwas zu sehen, womit sie auch positiv das Leben eines Sterbenden beeinflussen kann.
Ihr glaubt, ihr wisst, worauf es hinausläuft?
Lest selbst, verstrickt euch in das emotionale, humorvolle Werk mit übersinnlichem Touch. Blickt hinter die viel zu verletzlichen Fassaden und bleibt bei den Selbsterkenntnissen, dem Zu-sich-selbst-finden an ihrer Seite, sodass ihr bittersüß von dem Stärken zu euch selbst und dem unglaublichen Zueinander überzeugt werdet.
Nicht zu vergessen: das Prickeln und die jugendliche Dynamik, die voller Erkenntnisse belagert wird, die Beeindruckendes schaffen. Zwischen Aufforderungen zum Ergreifen des Lebens, der jugendlichen Freiheit und der wichtigen Bedeutung der Gabe und dem Bewusstsein, Positives daraus zu erschaffen.
Ein packendes, emotionales, aufwühlendes und rasantes Buch, das einen berauscht, begeistert, zutiefst berührt und nicht mehr loslässt. Gewürzt wird es von den wundervollen jungen Persönlichkeiten, ihrer Last aber auch dem gemeinsamen Ergreifen des Glücks.
Ich war vom ersten Aufeinandertreffen bittersüß verfangen und vereinnahmt. Peter scheint das perfekte Gegenstück für die düstere Sydney zu sein, die alles ins Negative zieht.
Ihre Gabe für sie eine Last ist und sie mit allen Mitteln versucht, alle von sich auf Abstand zu halten.
Ein herrlich berührendes Werk, voller Emotionen, und tiefer Botschaft, das durch die Verbindung der wundervollen Persönlichkeiten, ihr Zueinanderfinden und mit dem Glück der ersten Liebe heraussticht.